Vorschau: München gegen Minsk

Es geht wieder los! Am Freitag beginnt für den EHC Red Bull München die Champions Hockey League Saison 2018/19 mit dem Heimspiel gegen Yunost Minsk. 

Das Team aus der weißrussischen Hauptstadt ist seit 2012 Farmteam des KHL-Teams HK Dinamo Minsk und schaffte in der heimischen Extraleague sieben Meistertitel allein in den letzten 15 Jahren. Auf internationalem Eis blickt die Mannschaft auf wechselhafte Spielzeiten zurück. Die nationalen Meisterschaften ermöglichten regelmäßige Teilnahmen am IIHF Continental Cup, der 2007 (im entscheidenden Spiel gegen Omsk/RUS), 2011 (EC Red Bull Salzburg/AUT) und zuletzt im Januar 2018 (Nomad Astana/KAZ) gewonnen werden konnte. Dieser Erfolg qualifiziert Minsk zur Teilnahme am diesjährigen Wettstreit um den Hexagon-Pokal.

Dabei ist es für das Team die zweite Teilnahme an diesem Wettbewerb, nachdem es für die Saison 2016/17 als Meister der Extraleague eine Wildcard erhalten hatte. Konnte man die Hauptrunde mit zwei Siegen bei ebensovielen Niederlagen noch überstehen, traf Minsk im Sechzehntelfinale auf den späteren Meister Frölunda Göteborg. Dort konnte sogar ein knapper Sieg im Hinspiel errungen werden; im Rückspiel hatten die Weißrussen den Schweden jedoch nichts mehr entgegenzusetzen.

Minsk wird auch diese Saison auf das Erreichen der K.O.-Phase drängen. Dabei können die Spieler des doch junge Kaders (25,4 Jahre im Durchschnitt; EHC: 27,6 Jahre) auf die Erfahrung aus insgesamt 1440 KHL-Spielen zurückblicken.

München blickt auf die unangenehme Erfahrung zweier Testspiel-Niederlagen zurück. Entsprechend wird die Mannschaft um Michi Wolf alles daran geben müssen, vor heimischem Publikum siegreich in die neue Eiszeit zu starten. Ob dies gelingt erfahrt ihr am 31.8. live auf Radio Oberwiesenfeld.

Die Übertragung beginnt um 19:15 Uhr.

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