Pressekonferenz zur WM 2017

(Robin)
Heute fand im MAN Truck Forum die Pressekonferenz zur WM 2017 in Köln und Paris statt.

Die DEB-Spitze war mit Präsident Franz Reindl, Bundestrainer Marco Sturm, Generalsekretär des DEB Michael Pfuhl, Generalsekretär des WM-Organisationskomitees Henner Ziegfeld und Ex-Nationalspieler und Verantwortlichem Team-Koordinator im WM-OK Michael Bakos anwesend.
Auf dem Podium waren zudem Frauen-Nationalspielerin Sophie Kratzer, die auch in der WM-Geschäftsstelle mitarbeitet, sowie der Verantwortliche von MAN, Loose.

Durch die Veranstaltung führte dann auch Hennes Ziegfeld, der in einer kurzen Präsentation über die Besonderheiten bei der WM und die Zusammenarbeit mit dem französischen Eishockeyverband referierte. Nacheinander kamen dann Kratzer, Reindl, Loose, Sturm und Bakos zu Wort, die ihren Teilbereich der Verantwortung nochmals näher erläuterten.

Die MAN-Busse werden an beiden Standorten für alle Teams verfügbar sein und nach der WM weiter mit ihrem Nationen-Branding auf der Straße zu sehen sein. In Köln gibt es die Besonderheit, dass nicht genug Kabinen für alle Mannschaften in der Lanxess-Arena verfügbar sind, und die Mannschaften Dänemarks, Italiens und der Schweden ihre normalen Kabinen in der Trainingshalle 200 Meter weiter beziehen müssen. Um zum On-Ice Training in der Lanxess-Arena zu kommen, wird MAN mit einem Niederfluhrbus einen Shuttle anbieten. Die Spieler werden dann also in kompletter Montur von einer Halle zur anderen gefahren.

Präsident Reindl hatte neue Informationen zum Kartenvorverkauf. Dieser ist insgesamt über dem Plan und mit ca. 1500 Karten, die täglich abgesetzt werden, auf einem sehr guten Weg. Von den 886000 möglichen Karten für alle Spiele sind momentan ungefähr 500000 Ticketes vergriffen. Die ersten drei deutschen Spiele sind schon so gut wie voll, auch die russischen Spiele werden in Köln stark nachgefragt. In Paris werden die Spiele der Kanadier und Schweizer stark besucht.
Die Einnahmen auf deutscher Seite bei der WM durch Ticketverkauf und Merchandising werden für das hochgesteckte Ziel „Powerplay 26“ verwendet. Mit dem Konzept „Powerplay 26“ will der DEB eine nachhaltige Förderung deutscher Nachwuchsspieler, um dann ab 2026 bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen um Medallien mitspielen zu könnnen.

Für Marco Sturm war die WM 2001 ein absolutes Highlight und noch besser als die Teilnahme bei drei Olympischen Spielen, besonders wegen den Fans und der Atmosphäre drumherum.
Momentan wartet der Nationaltrainer noch auf die Zusagen von Thomas Greiss, Dennis Seidenberg und Tobias Rieder. Von den deutschen DEL-Finalisten stehen auf Wolfsburger Seite Felix Brückmann, Björn Krupp und Gerrit Fauser auf dem Zettel. Vom EHC München sind Danny aus den Birken, Daryl Boyle, Konny Abeltshauser, Yannic Seidenberg, Brooks Macek, Frank Mauer und Dominik Kahun im Fokus. Natürlich wird er nicht alle genannten Spieler mitnehmen, aber die Spieler auf der Liste sind in seinem Hinterkopf gespeichert.

Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung in gelöster Atmosphäre.
Die Fotos findet ihr bei Facebook unter: http://bit.ly/2oYl9fA

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